5. Roboter-Kunst-Festival
ROBODONIEN 13.09. - 16.09.2012
Zum fünften Mal werden Künstler aus ganz Europa eingeladen, die den Kunst- und Kulturfreistaat Odonien in die multimediale, interaktive Science-Fiction Szenerie ROBODONIEN verwandeln. Die unterschiedlichsten Installationen und kinetischen Objekte werden an dem Wochenende vom 13. bis 16. September 2012 in spektakulären Shows präsentiert und bieten den Besuchern eine Fülle von außergewöhnlichen und spannenden Impressionen.
Für Furore sorgen werden sicherlich die großformatigen kinetischen Objekte:
Da ist der knapp drei Meter messende Roboter, der nicht nur E-Bass spielt, sondern auch das Headbangen perfekt beherrscht und der menschengroße Allzweckroboter “Sir Elton Junk”, der manchmal einfach nur rumhängt und Quatsch macht, großspurige Reden führt, Wasser spuckt oder mit seinem Kollegen, dem Bassroboter, zusammen die Bühne rockt. Fast schon niedlich dagegen ist “Grouch”, das Monster aus der Mülltonne, das die Besucher gerne mal mit Gegenständen aus seiner Tonne bewirft, sie frech anbläst oder mit unbändigem Spaß die ganze Tonne zum Wackeln bringt. Alle Objekte sind von dem Berliner Künstler Kolja Kugler geschaffen worden. Das feuerspeiende Roboterbiest Lrry 1 - konstruiert und persönlich gebändigt von Lyle Rowell (Rimini/Italien) – ist aufgrund seines spektakulären Erfolges auch wieder dabei.
Luka Minotti präsentiert dieses Jahr seine dritten große Dampfmaschine: das vier Meter große Feuer-Dampfpendel.
Der Objekt- und Performance-Künstler Cyrille Scheepers kreiert mit seinem
intergalaktischen „Zorbot Team“ eine weibliche Kriegerin, die mit kinetischen Fähigkeiten ausgestattet das Merchandising für Robodonien leisten wird. Den hölzernen Körper des “Battling Unterstutzungs Bitch” erbaut der Niederländer mit Hilfe einer Kettensäge. Sein Landsmann Daans Bedrijf bringt seine mobile Kaffeemaschine mit, die den spektakulärsten und besten Kaffee macht.
Wir freuen uns auch auf den Künstler Jan Rieve vom Titanik-Theater, der ein Klangmobile aufbauen wird.
Eine ebenfalls äußerst imposante Erscheinung ist die kinetische Großplastik “Murmelmaschine” der Konzeptkünstler Mitsch Thomas und Samuel Fleiner. Ein
Becherwerk transportiert pro Becher 120 Murmeln auf eine Höhe von 5,20 Meter, von wo aus sie in einem rasanten Tempo ihre geräuschvolle "Rückreise" via Zufallsprinzip entweder über spiralförmige, zickzack verlaufende oder gläserne Wege und Bahnen antreten.
Der Kölner Johannes Schmidt verbindet Industrieschrott und Fahrradteile zu einem
insektoiden Laufroboter, der nach einem 12 jährigen Dornröschenschlaf gerade anfängt, sich zu bewegen und erste Schritte wagt.
Die Bretonen Matthieu Prual & Pierre Gordeff präsentieren ihre riesige Sound - und
Schattenmaschine, die ein hybrides Gefühl zwischen organisch und mechanisch vermittelt.
Der große Wurzelstock aus Kabeln kreiert Leben, Sound und Schattenspiele.
Futuristische Geräusche erzeugt die Installation aus großen Relaix-Schaltern des Berliner Bastiaan Maris.
Der Leipziger Christian Schmit präsentiert seine Presslufthammerinstallation und konstruiert speziell für Robodonien eine Wasserinstallation aus Toilettenschüsseln. David Manzoni baut kleine Objekte wie auch architektonische Strukturen. Er verbessert durch seine Kreativität, lokale Abfallteile und Muskelkraft das schlechte Bild von Schrott, indem er praktische Designmöbel herstellt. Während des Festivals gibt er einen Workshop zum Mitmachen.
Und natürlich präsentiert Gastgeber Odo Rumpf sein Gesamtkunstwerk “Odonien”.
Für das musikalische Programm sorgen die Elektro-Pop-Sängerin Alice Rose, das
DancefloorRock-Quartett Blotch, die schweißtreibende GypsyFolkSwing Band Alu Gobi und
die ImproWortKünstlerin Tanya Ury.
Ab 22.30 Uhr starten die Robodonienparties.
Robodonien Öffnungszeiten:
Donnerstag: 17.00 Uhr Preview für Presse, Sponsoren und neugierige Gäste
Freitag: ab 17.00 Uhr – Party ab 22.30 Uhr
Samstag: ab 17.00 Uhr – Party ab 22.30 Uhr
Sonntag: 13.00 bis 18.00 Uhr für die ganze Familie mit Kaffee und Kuchen
Video Robodonien 2009








